Br-Profis

 

Nie­mand wird zum Betrieb­srat geboren. In kein­er Beruf­saus­bil­dung kommt Betrieb­srat­sar­beit vor. Sie ste­hen als gesamtes Betrieb­srats­gremi­um immer wieder vor neuen Her­aus­forderun­gen und Auf­gaben, die sich nur im Zusam­men­spiel von Fach­wis­sen, sozialen Kom­pe­ten­zen und Werkzeugkom­pe­ten­zen meis­tern lassen.

Br-Profis

 

Nie­mand wird zum Betrieb­srat geboren. In kein­er Beruf­saus­bil­dung kommt Betrieb­srat­sar­beit vor. Sie ste­hen als gesamtes Betrieb­srats­gremi­um immer wieder vor neuen Her­aus­forderun­gen und Auf­gaben, die sich nur im Zusam­men­spiel von Fach­wis­sen, sozialen Kom­pe­ten­zen und Werkzeugkom­pe­ten­zen meis­tern lassen.

Kompetenzentwicklung

01. Lernen, was stark macht 

Die Anforderun­gen für Betrieb­srats-Profis wan­deln sich ständig – durch neue wirtschaftliche Rah­menbe­din­gun­gen und tech­nol­o­gis­che Inno­va­tio­nen. Hinzu treten Verän­derun­gen in der Unternehmen­spoli­tik und unser­er Gespräch­skul­tur. Mitbes­tim­mungsträgerin­nen und ‑träger bekom­men die Auswirkun­gen davon täglich zu spüren und müssen sich immer wieder neu darauf ein­stellen. Eine ständi­ge Lernaufgabe!

02. Rückhalt BEKOMMEN

Die Nov­el­lierung des BetrVG ermöglicht flex­i­ble Mitbes­tim­mungsstruk­turen. Wichtige Beispiele sind die Bil­dung von Sparten- und Region­al­be­trieb­sräten und die Zusam­men­fas­sung von Betrieben. Der Wan­del zeigt sich auch im Weg­fall des Grup­pen­prinzips und der Ein­führung von Del­e­ga­tio­nen des Beteili­gungsrecht­es auf Arbeit­nehmer­grup­pen. Zu nen­nen ist außer­dem die Beteili­gung der betrieblichen Auskunftsperson.

03. Qualifizierungsbedarf

Ein gestärk­tes Betrieb­srats-Gremi­um, das sich bei der Mitbes­tim­mung im Bere­ich Beschäf­ti­gung und Qual­i­fizierung (siehe hierzu §§ 87, 92a, 96, 97, 99 und 111 BetrVG) ein­set­zt, hat auch mehr Qual­i­fizierungs­be­darf. Vor allem in den fol­gen­den Schlüsselqualifikationen:

  • Fachkom­pe­tenz
  • Meth­o­d­enkom­pe­tenz
  • Per­sön­lichkeit­skom­pe­tenz
  • Sozialkom­pe­tenz

04. Soft Skills

Die Sozialkom­pe­tenz – die Soft Skills – nimmt unter den einzel­nen Kom­pe­ten­zen eine Schlüs­sel­stel­lung ein. Zu ihr gehören per­sön­liche Fähigkeit­en und Ein­stel­lun­gen wie zum Beispiel die eigene Moti­va­tion zur Betrieb­srat­sar­beit. Sie ist die Basis für lebenslanges Ler­nen und viele weit­ere Handlungskompetenzen.

05. Hard Skills

Unsere Train­ings zu den Hard Skills machen Sie mit den wichtig­sten Werkzeugkom­pe­ten­zen ver­traut. Auf Wun­sch ver­mit­teln wir z. B. fol­gende Bausteine:

  • Kom­mu­nika­tion
  • Rhetorik
  • Präsen­ta­tion­stech­niken

06. Individuelle Seminarkonzepte

Wir stärken Ihr Betrieb­srats- bzw. Per­son­al­rats-Gremi­um mit inte­gri­erten Maß­nah­men. Unsere Train­ings geben Ihnen eine solide Grund­lage. Sie find­en im gesamten Gremi­um statt. Die Maß­nah­men sind zeitlich und räum­lich immer so abges­timmt, dass sie in Ihren Mitbes­tim­mungsall­t­ag passen.

Teamentwicklung — Teambildung

01. Erfolg braucht Kooperation

Eine Gruppe von Men­schen ist nicht automa­tisch ein Team – schon gar kein Spitzen­team. Der Weg zum Team braucht genau­so wie im Sport ein inten­sives Train­ing. Das ist nicht immer ein­fach. Aber es lohnt sich – ger­ade für BR-Profis. Denn diese haben es inner­halb eines BR-Gremi­ums mit meist kom­plizierten Inter­ak­tion­sstruk­turen zu tun. Ohne gute Kom­mu­nika­tion läuft hier nichts. Oder einiges schief.

02. Potentiale nutzen

In vie­len Betrieben wird Tea­men­twick­lung häu­fig nur als Kris­en­in­ter­ven­tion durchge­führt. Eine ver­schenk­te Chance. Wir kön­nen viel früher anset­zen – oft­mals schon bei neu gegrün­de­ten Betrieb­srats-Gremien. Denn zu diesem Zeit­punkt lässt sich das Poten­tial von Teams ganz auss­chöpfen, was sich sowohl zwis­chen­men­schlich als auch wirtschaftlich auszahlt. Wenn die Chemie im Team stimmt, fließen  auch die Infor­ma­tio­nen besser. 

03. Vorteile der Teamentwicklung

Die Tea­men­twick­lung hat klar zu benen­nende Vorteile, die mit­tel­bar und unmit­tel­bar pos­i­tive Effek­te hat:

  • Besser­er Wis­sens- und Erfahrungsaustausch
  • Höhere Effek­tiv­ität
  • Mehr Selb­st­wert­ge­fühl
  • Pos­i­tives Feed­back durch das Team
  • Per­sön­liche Zufriedenheit

 

 

 

 

04. Inhalte der Teambildung

Tea­men­twick­lung set­zt vor allem in der Beziehungs- und Kom­mu­nika­tion­sebene an. Wir erar­beit­en gemein­sam mit Ihnen Antworten auf Fra­gen wie:

  • Wo ste­ht der Betrieb­srat momentan?
  • Wie stark ist der Zusammenhalt?
  • Welche Erwartun­gen haben wir gegen­seit­ig an uns?
  • Wie kön­nen wir uns mehr unter­stützen und bess­er zusammenarbeiten?
  • Wie lässt sich die direk­te Team-Kom­mu­nika­tion fördern?

05. Unsere Methoden:
Kreative Seminarkonzepte

Damit Verän­derung­sprozesse langfristig greifen, müssen sie tiefe Spuren hin­ter­lassen. Das geht nicht mit Schema F, son­dern nur mit Meth­o­d­en, die über das klas­sis­che Unter­richt­sreper­toire hinausgehen.

Erleb­nis und Kreativ­ität spie­len deshalb in unseren Sem­i­naren eine entschei­dende Rolle. 

06. Führungs-Coaching

Par­al­lel dazu coachen wir die Betrieb­srats-Geschäfts­führung und sor­gen so für die Nach­haltigkeit und den Trans­fer der Ergeb­nisse in den Betriebsratsalltag.

Coaching für Vorsitzende

01. Das Leben mit anderen Augen sehen

Die Arbeit im Betrieb­sratsvor­sitz oder in dessen Stel­lvertre­tung sowie in der Freis­tel­lung ist oft eine große Her­aus­forderung. Im Wahlamt ist man häu­fig ein­sam und von wem in Ihrem Umfeld soll­ten Sie ein ungeschöntes oder gar kon­struk­tives Feed­back erhal­ten? An wen sich mit Ihren Fra­gen und The­men wen­den? Bei der Antwort auf diese Fra­gen prof­i­tieren Sie von unserem Coach­ing.
Wir unter­stützen Sie, Ihre Lage mit einem anderen Blickwinkel.

02. Wir fördern Ihre Lösungsansätze

Wir stim­men unsere Beratung und Begleitung immer ganz per­sön­lich auf Sie ab. Dabei begeg­nen wir Ihnen stets auf Augen­höhe. Die The­men bes­tim­men Sie.

Im gemein­samen Gespräch sind wir nicht Rat­ge­ber. Wir ver­ste­hen uns als Katalysator. Wir helfen Ihnen, eigene Lösungsan­sätze zu erken­nen, damit Sie neue Per­spek­tiv­en und mehr Hand­lungskom­pe­tenz entwickeln.

03. Vorteile eines Coachings

  • Entwick­lung von Konzepten und Strategien
  • Unter­stützung bei Zielformulierungen
  • Train­ing für schnelle und effiziente Entscheidungsfindung
  • Pla­nung und Auswer­tung von betrieblichen Maßnahmen
  • Hil­fe bei Konzepten für Organisationsveränderungen
  • Akzep­tanz­er­höhung des eige­nen Ver­hal­tens bei Belegschaft und Management
  • Rol­len­find­ung in neuen Funktionen

04. Inhalte des Coachings

Tea­men­twick­lung set­zt vor allem in der Beziehungs- und Kom­mu­nika­tion­sebene an. Wir erar­beit­en gemein­sam mit Ihnen Antworten auf Fra­gen wie:

  • Wo ste­ht der Betrieb­srat momentan?
  • Wie stark ist der Zusammenhalt?
  • Welche Erwartun­gen haben wir gegen­seit­ig an uns?
  • Wie kön­nen wir uns mehr unter­stützen und bess­er zusammenarbeiten?
  • Wie lässt sich die direk­te Team-Kom­mu­nika­tion fördern?

Gute Führung im Betriebsrat

01. GUte Führung

Das Betrieb­srats­man­dat ist ein zeitlich befris­tetes Ehre­namt. Allein der Wäh­ler­wille entschei­det, wer im Gremi­um mit­gestal­tet. Dem Phänomen Führung kann sich kein Betrieb­srats­gremi­um entziehen. Führung wird notwendig durch die geset­zten Auf­gaben des Betrieb­sver­fas­sungs­ge­set­zes an den Betriebsrat.

„Führung im Betrieb­srat ein bewusster, ziel­gerichteter, sozialer Hebel, um Ziele im all­ge­meinen Inter­esse der Beschäftigten zu verwirklichen.“

- Dr. Axel Esser

02. Vorausschauend denken und planen

Um die vielfälti­gen tage­spoli­tis­chen Auf­gaben zu bewälti­gen und die langfristi­gen Verän­derung­sprozesse zu begleit­en, müssen Betrieb­sräte vorauss­chauend und strate­gisch denken.

Gut führen und orientieren.

Des Weit­eren müssen Leitun­gen von Gremien, Auss­chüssen und Pro­jek­ten so aufgestellt sein, dass sie zu guter Men­schen­führung und Ori­en­tierung befähigt sind.

3. Führen im Ehrenamt

Im Dia­log mit Ihnen als Führungskraft im Ehre­namt klären wir fol­gende Fragen:

  • Wie wird Führung von Herrschaft und Macht unterschieden?
  • Was zeich­net gute Führung im Betrieb­srat aus?
  • Was sind die Anforderun­gen an Führung im Gremium?
  • Was bedeutet soziale und emphatis­che Führung?
  • Wie wichtig sind Integrität und Authen­tiz­ität im Ehrenamt?
  • Was sind meine bevorzugten Führungsstile?
  • Wie kann man mit Kon­flik­ten im Gremi­um umgehen?
  • Wie wird im Gremi­um kom­mu­niziert und moderiert?
  • Wie dient man als Vor­bild für andere im Gremium?

Digitalisierung

01. Megatrend Digitalisierung

Unter dem Stich­wort „Indus­trie 4.0“ wird die zunehmende Dig­i­tal­isierung der Arbeitswelt disku­tiert. Dies bet­rifft mit­tler­weile alle Indus­trie- und Dien­stleis­tungs­branchen. Mit dem durch den Mega­trend verur­sacht­en Wan­del der Arbeit müssen sich Betrieb­sräte und Belegschaften auseinandersetzen.

02. Gemeinsam Antworten erarbeiten

Wir set­zen uns mit Ihnen und Ihrem Gremi­um zu fol­gen­den Fra­gen und The­men auseinander:

  • Wie verän­dern sich Abläufe, Anforderun­gen und Organ­i­sa­tion von Arbeit?
  • Welche kün­fti­gen Qual­i­fika­tio­nen und Kom­pe­ten­zen benöti­gen die Beschäftigten?
  • Wie verän­dert sich das The­ma Führung, wenn z. B in virtuellen Teams zusam­mengear­beit­et wird?
  • Wie verän­dern sich die Autonomiegrade von Entschei­dun­gen im Arbeit­sall­t­ag — entschei­det nur noch der Kunde, die Mas­chine oder auch noch der Arbeit­nehmer am Arbeitsplatz?
  • Wer­den die Beschäftigten per­ma­nent tech­nisch überwacht?

03. Sachverstand beteiligen

Ein strate­gisch gut aufgestell­ter Betrieb­srat bezieht Beschäftigte und exter­nen Sachver­stand in seine Konzepte zur guten dig­i­tal­isierten Arbeit ein.

Betrof­fene zu Beteiligten motivieren.

Wir schauen mit Ihnen gemein­sam mit welchen Meth­o­d­en und Werkzeu­gen Sie betrof­fene Beschäftigte zu Beteiligten des Verän­derung­sprozess­es machen können.

Unterstützung zur Beschäftigungssicherung

01. Permanenter Wandel im Betrieb

Für Betrieb­sräte ist die Beschäf­ti­gungssicherung und Beschäf­ti­gungs­förderung zu ein­er der wichtig­sten Auf­gaben erwach­sen (gem. § 80 Abs. 1 Pkt. 8 BetrVG). Mit­tler­weile unter­liegen alle Unternehmen, bed­ingt durch die glob­al­isierte Arbeits- und Pro­duk­tion­sweise, sich ständig ändern­den wirtschaftlichen Rah­menbe­din­gun­gen. Tech­nol­o­gis­che Inno­va­tio­nen, wech­sel­nde Geschäfts­führun­gen, sich wan­del­nde Man­age­ment­mod­en kom­plet­tieren die Herausforderung.

02. Proaktives Handeln der Betriebsräte

Hin­sichtlich dieser Her­aus­forderun­gen müssen Betrieb­sräte proak­tiv agieren und ihre Belegschaften frühzeit­ig informieren. Damit Betrieb­sräte erfol­gre­iche, alter­na­tive Konzepte zur Beschäf­ti­gungssicherung erstellen, müssen sie die Beschäftigten ein­beziehen und beteiligen.

Instru­mente offen­siv nutzen.

Betrieb­sräte müssen die Instru­mente offen­siv nutzen, die das Betrieb­sver­fas­sungs­ge­setz und Tar­ifverträge bere­it­stellen. Dazu gehören der Wirtschaft­sauss­chuss, der Inter­esse­naus­gle­ich und der Sozialplan, der Sozial­tar­ifver­trag, der Nachteil­saus­gle­ich sowie die Ein­beziehung von exter­nen, arbeit­sori­en­tierten Beratungen.

03. Sanierung

Im Fall ein­er dro­hen­den Insol­venz gilt es, das Gesetz zur weit­eren Erle­ichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) zusam­men mit der Belegschaft als Instru­ment zur Ret­tung von Arbeit­splätzen einzusetzen.

Strate­giebil­dung und Qualifizierung.

Hierzu benöti­gen Betrieb­sräte pass­ge­naue Strate­gien, Qual­i­fizierun­gen und Weit­er­bil­dung, die wir mit Ihnen und Ihrem Gremi­um zusam­men erarbeiten.

Nur ein gut organ­isiert­er Betrieb­srat und eine gut informierte Belegschaft kön­nen gute Arbeit leis­ten und Arbeit­splätze erhalten.

Strategische Öffentlichkeitsarbeit

01. Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Auch Sie als Betriebsrät*innen haben eine Öffentlichkeit: Die Beschäftigten, der Arbeit­ge­ber, die Gew­erkschaften. Je nach Größe Ihres Betriebes auch die (lokale) Tage­spresse, Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen aus der Ver­wal­tung. Wir zeigen Ihnen die Wege, mith­il­fe mod­ern­ster kom­mu­nika­tion­spsy­chol­o­gis­ch­er Meth­o­d­en all diese Per­so­n­en adäquat anzusprechen.

02. Strategisches Denken als Blaupause

Das strate­gis­che Ele­ment von Öffentlichkeit­sar­beit beste­ht darin, mit vorhan­de­nen Ressourcen und unter Berück­sich­ti­gung der für Sie wichti­gen Schlüsselakteur*innen ein langfristiges Ziel festzule­gen, aus dem einzelne Tak­tiken der Öffentlichkeit­sar­beit abgeleit­et werden.

03. Mit Framing eigene Botschaften positiv übermitteln

Fram­ing, also das sprach­liche Rah­men ein­er Botschaft, tre­f­fen wir alltäglich. Das halb-volle im Gegen­satz zum halb-leeren Glas ist eines der bekan­ntesten Beispiele von Fram­ing. Wir entwick­eln gemein­sam mit Ihnen Botschaften, die Ihnen die Unter­stützung der Belegschaft garantieren!